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10.12.2018 // LEUTE IN DER LOSCHE

Entertainment mit Marco Brüser

Comedy oder Zauberei: Für Marco Brüser keine Gegensätze, denn er kann beides. Am Montag, 10. Dezember, ist der Bremerhavener Entertainer um 19.30 Uhr bei „Leute in der LOSCHE“ zu Gast.

Die Leidenschaft für das Zaubern wurde bei Marco Brüser bereits in der Kindheit geweckt. Heute verbindet er am liebsten Comedy, Wortwitzunterhaltung und Zauberkunst - frei von Klischees wie Zauberstab, Zylinder und Kaninchen.

Im NZ-Talk spricht Marco Brüser unter anderem über sein Leben als Zauberer und seine Auftritte auf der ganzen Welt. Zudem wird der gelernte Pilot auch über den faszinierenden Alltag der Fliegerei sprechen. Er wird erzählen, wie man Flugangst besiegen kann, Autopiloten bändigt und vorbeifliegende Gänse mit dem Wetterradar in Grillhähnchen verwandelt. Und natürlich möchte Brüser die Besucher auch verzaubern.

 

Beginn: 19.30 Uhr

Eintritt: Spende zugunsten "Hilfe für Mitbürger"

Karten zu dieser Veranstaltung gibt es gegen eine Spende zugunsten der Aktion "Hilfe für Mitbürger" im Kundencenter der NORDSEE-ZEITUNG im Columbus Center oder unter www.nordsee-zeitung.de/ticketshop 

27.11.2018 // Händel: Orpheus des Barock

 
Eine Hommage an Georg Friedrich Händel (1685-1759) 
 

Mit Georg Friedrich Händel (1685-1759) erreicht die Musik des Barockzeitalters neben Bach ihren zweiten Höhepunkt. Aber anders als der mehr in seiner überschaubaren Welt lebende Thomaskantor war Händel ein Mann von Welt, der wohl erste wirkliche kosmopolitische Komponist der Musikgeschichte. Er machte sich schon in jungen Jahren in Deutschland einen Namen, kam während seiner Zeit in Italien zu frühem Weltruhm und wird auch heute noch auf Grund seines lebenslangen Wirkens und Lebens in London einschließlich der Erlangung der englischen Staatsbürgerschaft von den Engländern als ein Komponist ihres Landes reklamiert. Händel hat die Barockoper auf einen einsamen Höhepunkt geführt, er ist ein Großmeister des concerto grosso, dem eigentlichen Orchesterstück der Barockmusik, einer der bedeutendsten Kirchenmusiker überhaupt und der bis heute anerkannte Meisterkomponist des Oratoriums. Er führte ein aufregendes, von Erfolgen und Misserfolgen reiches Komponistenleben, das ihm ebenso Weltgeltung wie Beliebtheit bei den Londonern einbrachte. Er war ausübender Musiker, Dirigent und Regisseur, Theaterleiter und Verwaltungsfachmann. Er scharte zeitweilig das mit Abstand beste Sängerensemble Europas um sich, erlitt mehrere gesundheitliche Niederschläge und ließ sich dennoch von Sängerallüren, Publikumsflucht, Finanznöten und Existenzkrisen nicht unterkriegen. Er war nicht nur weltberühmt, sondern schon zu Lebzeiten eine Legende und gilt bis heute als einer der Großen der Musikgeschichte.

Die Lesung am 27. November ist auch gedacht als eine Einführung in Händels Leben anlässlich der neuerlichen Aufführung des „Messias“ – seinem bis heute populärsten Oratorium – am Sonntag, 9. Dezember, um 18 Uhr in  der Christuskirche Bremerhaven. Ausführende: Solisten, Stadtkontorei Bremerhaven und Orchester. Leitung: Kreiskantorin Eva Schad.

 

Beginn: 19.30 Uhr

Eintritt: 13€

 

Karten zu dieser Veranstaltung gibt es im Kundencenter der NORDSEE-ZEITUNG im Columbus Center oder unter www.nordsee-zeitung.de/ticketshop 

20.11.2018 // "Horch! Der Seewind weht"

 
Eine Erinnerung an den Dichter Wolfgang Borchert (1921-1947) 
 
Borchert starb am 20. November 1947 mit nur 26 Jahren am Tag, bevor an den Hamburger Kammerspielen sein Stück "Draußen vor der Tür" uraufgeführt wurde, das den Poeten weltberühmt machen sollte. Borchert, selbst sterbenskrank aus dem Krieg zurückgekehrt, schrieb es binnen weniger Tage - ein Aufschrei im Namen seiner ganzen Generation mit dem wohl erschütterndsten Appell der Literatur: "Sagt nein!" Doch Borchert war ein Meister der leisen, feinen, zärtlichen Töne - und die erklingen in seiner melancholischen, augenzwinkernen, lebensdurstigen Lyrik. "Lass mir deinen Rosenmund noch für einen Kuss…"

Susanne Schwan liest aus Borcherts "Stück, das keiner sehen will" (wie er selbst fälschlicherweise vermutete), aus Gedichten, Kurzerzählungen und Briefen, illustriert von musikalischen Improvisationen am Saxophon durch Simon Bellett.

Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt: 13€

 

Karten zu dieser Veranstaltung gibt es im Kundencenter der NORDSEE-ZEITUNG im Columbus Center oder unter www.nordsee-zeitung.de/ticketshop 

01.10.2018 // LEUTE IN DER LOSCHE

Volker Herres im Interview

Wenn die Sehnsucht nach dem Norden mal groß ist, dann ist das Gekreische von Möwen für Volker Herres nur einen Handgriff entfernt. Ein Kollege schenkte dem ARD-Programmdirektor einmal eine „Wunderbare Tüte“, die nun auf seinem Münchner Schreibtisch steht. Wird sie geöffnet, kreischen Möwen um die Wette. „Ein Stück Heimat für mich“, sagt der gebürtige Cuxhavener. Am Montag, 1. Oktober, um 19.30 Uhr ist Volker Herres der Heimat ganz nah – und beim NZ-Talk  „Leute in der LOSCHE“ zu Gast.

Eine Geschichte über Bilder erzählen zu können – das ist es, was Volker Herres am Fernsehen reizt. Als ARD-Programmdirektor plant und koordiniert er mit seinem Team das Programm des Ersten Deutschen Fernsehens und entwickelt es inhaltlich und strategisch weiter. Im Gespräch wird Herres über die neusten Trends sprechen, berichten, wie er entscheidet, welche Sendung oder Serie in das ARD-Programmkonzept passt und sicherlich auch über seine Begeisterung für Romane sprechen.

 

Beginn: 19.30 Uhr

Eintritt: Spende zugunsten "Hilfe für Mitbürger"

Karten zu dieser Veranstaltung gibt es gegen eine Spende zugunsten der Aktion "Hilfe für Mitbürger" im Kundencenter der NORDSEE-ZEITUNG im Columbus Center oder unter www.nordsee-zeitung.de/ticketshop 

24.09.2018 // LEUTE IN DER LOSCHE

Europaabgeordneter David McAllister zu Gast

Brexit, Flüchtlingskrise, Risse im transatlantischen Bündnis: Die Europäische Union durchlebt zurzeit die kompliziertesten Jahre seit ihrer Gründung. Daraus macht David McAllister (CDU), keinen Hehl. Der Politiker mit schottischen Wurzeln sowie britischer und deutscher Staatsbürgerschaft kennt das politische Geschäft auf vielen Ebenen. Als Europaabgeordneter pendelt der ehemalige Niedersächsische Ministerpräsident regelmäßig zwischen Brüssel, Straßburg, Berlin und Bad Bederkesa, wo er mit seiner Familie lebt. Am Montag, 24 September, ist David McAllister um 19.30 Uhr bei „Leute in der Losche“ zu Gast. Im NZ-Talk spricht er über die politischen Entwicklungen in Europa und seine persönlichen politischen Schwerpunkte, aber auch über seine Kindheit in West-Berlin und sein Leben im Landkreis Cuxhaven.

 

Beginn: 19.30 Uhr

Eintritt: Spende zugunsten "Hilfe für Mitbürger"

Karten zu dieser Veranstaltung gibt es gegen eine Spende zugunsten der Aktion "Hilfe für Mitbürger" im Kundencenter der NORDSEE-ZEITUNG im Columbus Center oder unter www.nordsee-zeitung.de/ticketshop 

07.08.2018 // LEUTE IN DER LOSCHE

Ehemaliger Fußballspieler und -Trainer Egon Coordes im Talk

„Egon, lass die Löwen los!“ - in den 70er Jahren war das ein bekannter Schlachtruf im Bremerhavener Fußball. Gemeint war Egon Coordes, Trainer des damaligen Zweitligisten OSC Bremerhaven. Coordes stand gerade am Anfang einer großen Trainerkarriere, die ihn unter anderem zum Hamburger SV, VfB Stuttgart und Hannover 96 führen sollte. Und später zum FC Bayern München. Erst als Co-Trainer, später als Spielerbeobachter.

Sein Fußballer-Herz ist aber immer in Bremerhaven geblieben. Hier wurde Coordes 1944 geboren, hier wurde er zum Profispieler. Von der Leher TS ging er zu Bremerhaven 93, von wo der Verteidiger es bis in die Bundesliga schaffte. 157 Spiele absolvierte Coordes für Werder Bremen und den VfB Stuttgart.

Sein ganzes Leben hat er den Fußball in Bremerhaven begleitet, Höhen und Tiefen erlebt. Von diesen wird er am 7. August berichten, wenn er zu Gast ist bei „Leute in der Losche“, der Talkrunde der NORDSEE-ZEITUNG im Wasserturm neben dem Verlagsgebäude. Dass Coordes aus seinem jetzigen Wohnsitz in Memmingen in Bayern an genau diesem Tag nach Bremerhaven kommt, ist kein Zufall. Denn exakt 125 Jahre zuvor, am 7. August 1893, wurde der TuS Bremerhaven 93 gegründet. Dieser Verein steht immer noch für die Glanzzeiten des Bremerhavener Fußballs.

Coordes war als junger Spieler dabei, später als Trainer beim Nachfolgeverein OSC Bremerhaven. Er hat also viel zu erzählen aus seinen Erlebnissen im Bremerhavener Fußball. Und aus der Karriere eines Bundesligaprofis und -Trainers.

 

Beginn: 19.30 Uhr

Eintritt: Spende zugunsten "Hilfe für Mitbürger"

Karten zu dieser Veranstaltung gibt es gegen eine Spende zugunsten der Aktion "Hilfe für Mitbürger" im Kundencenter der NORDSEE-ZEITUNG im Columbus Center oder unter www.nordsee-zeitung.de/ticketshop 

13.06.2018 // LEUTE IN DER LOSCHE

Von Langen nach Los Angeles

Der Langener Dennis Jauch hat die richtigen „Moves“. Mit seinem Tanztalent schaffte er es nicht nur in seiner Heimatstadt, sondern bis nach Hollywood. Im Alter von drei Jahren war der kleine Dennis Jauch bereits in der Tanzschule seiner Eltern in Langen aktiv. Später nahm der begeisterte Tänzer an unzähligen Wettbewerben teil. Mit gerade einmal elf Jahren war er schon zweifacher deutscher Meister und auch zweifacher Europameister im Hip-Hop. Später stand er als Tänzer für Stars wie Beyoncé Knowles und Kylie Minogue auf der Bühne. Mittlerweile hat sich Dennis Jauch als Choreograf und Creative Director in Los Angeles auf die Themen Musik und Bewegung spezialisiert. Über all das spricht Dennis Jauch am Mittwoch, 13. Juni, bei „Leute in der LOSCHE“.

 

Beginn: 19.30 Uhr

Eintritt: Spende zugunsten "Hilfe für Mitbürger"

Karten zu dieser Veranstaltung gibt es gegen eine Spende zugunsten der Aktion "Hilfe für Mitbürger" im Kundencenter der NORDSEE-ZEITUNG im Columbus Center oder unter www.nordsee-zeitung.de/ticketshop 

09.06.2018 // Lange Nacht der Kultur

Was ist Glück...

Nachbarn in einem fremd gewordenen Land. Überlebensfreunde, welche sich neu erfinden müssen, in einer Welt, die nicht mehr die ihrige ist. Frühe Verweigerer und nicht ganz freiwillige Aussteiger finden zu sich selber. Eine Landpartie mitten ins Leben. Ein Besuch am Rande des Glücks.

Der Film ist eine Studie zu einem vorgesehenen Langfilm, über einen unangepassten, ehemaligen Schulleiter, einen verhinderten Berufspiloten sowie einen früheren Maurer und Dachdecker, der heute Lebenskünstler ist. Menschen, auferstanden aus den Ruinen eines untergegangenen Staates und mehr der Gegenwart als der Zukunft zugewandt.

Reinhard Büsching stellt seine Dokumentation zum Thema "Was ist Glück..." in einem 25-minütigen Film in der LOSCHE vor. Wir freuen uns Sie bei der Langen Nacht der Kultur zwischen 18 und 22 Uhr begrüßen zu dürfen.

29.05.2018 // LEUTE IN DER LOSCHE

Im Gespräch mit Prof. Dr. Antje Boetius - Direktorin des AWI

Wer sie kennenlernt, spürt sofort, dass Antje Boetius eine leidenschaftliche Forscherin ist. Ihr Herz schlägt vor allem für die Tiefsee. Mehrmals hat sich die Bremerin selbst mit Tauchbooten in die Tiefsee vorgewagt oder Liveaufnahmen verfolgt, die Tauchroboter an Bord von Forschungsschiffen schickten. Was Antje Boetius dabei entdeckt hat und wie wichtig, aber auch fragil diese finstere Welt ist, erzählt sie in der Reihe "Leute in der LOSCHE" am Dienstag, 29. Mai, um 19.30 Uhr. Sie wird sicher auch ein Wort über den kleinen Tiefseekraken Casper verlieren, der Manganknollen zum Leben braucht und deshalb in Gefahr ist. Der Weg von Antje Boetius in den Wasserturm an der Hafenstraße ist nicht weit, denn seit Herbst 2017 ist sie Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts (AWI). Sie ist damit "Chefin" eines der größten Arbeitgeber in der Stadt. An dem Abend wird es auch einen Einblick in die Arbeit des AWI geben. Wie kam sie dazu, schon als Kind von Meeresforschung zu träumen? Antje Boetius wurde 1967 in Frankfurt am Main geboren und ist in Darmstadt aufgewachsen - also weit weg von der See. Die Mikrobiologin ist für ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem Leibniz-Preis. Zuletzt bekam sie den mit 50000 Euro dotierten "Communicator-Preis", der den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit fördern soll. Den Dialog suchen - das tut sie gerne. Sie werden es erleben.

 

Beginn: 19.30 Uhr

Eintritt: Spende zugunsten "Hilfe für Mitbürger"

 

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22.05.2018 // Fackel der Freiheit. Schwert des Tyrannen.

 
Der dreißigjährige Krieg in Historie und Dichtung - Lesung mit Susanne Schwan, Dirk Böttger und Martin Kemner 
 

Vor 400 Jahren brach gegen Ende Mai der Dreißigjährige Krieg aus. Er begann als Auseinandersetzung zwischen Katholizismus und Protestantismus infolge der Spaltung der Kirche durch die Reformation. Beide Lager reklamierten den „wahren Glauben“ für sich. Schon vor Ausbruch des Krieges hatten sie konfessionelle Bündnisse geschlossen, die außerhalb der Reichsverfassung eigene Armeen aufstellten: 1608 die Protestantische Union und 1609 die Katholische Liga, die auch Beziehungen zu interessierten ausländischen Mächten pflegten. Das war mit ein Grund, warum sich der anfängliche Glaubenskrieg schnell zu einem politischen Machtkampf entwickelte, der am 23. Mai 1618 mit dem legendären Prager Fenstersturz begann und an dem sich alle wichtigen europäischen Mächte beteiligten. Bis zum Westfälischen Frieden 1648  tobte der erste brutale Kontinentalkrieg mit verheerenden Folgen: Zerstörung und Verwüstung rundum, Tod von einem Drittel der deutschen Bevölkerung durch unmittelbare Kampfhandlungen, Seuchen, Hungersnöte und Vertreibungen.

Der Krieg hat verständlicherweise immer wieder und dauerhaft die Geschichtsschreibung beschäftigt. Die Auswahl von Texten bekannter Historiker für die Lesung kann daher nur punktuell sein; sie zitiert u.a. Marcus Junkelmann, Golo Mann, Veit Valentin sowie Zeitungen und Texte zeitgenössischer wie späterer Dichter.

Eine nicht unbeträchtliche Zahl historischer Personen aus Politik und Militär war unmittelbar in das Kriegsgeschehen involviert. Daraus ragt ein Trio heraus, dessen Pläne, politische Entscheidungen und Wirken den Verlauf des Krieges ganz maßgeblich bestimmt haben: Ferdinand II. von Habsburg, 1619-1637 Kaiser des Römischen Reiches Deutscher Nation, Gustav Adolf II 1611-1632 der wohl bedeutendste König der Geschichte Schwedens, und Albrecht Wallenstein, Herzog von Friedland (1583-1634), kaiserlicher Generalissimus und eine der umstrittensten Gestalten der deutschen Geschichte. Diese Drei werden im ersten Teil der Lesung auszugsweise porträtiert. Teil zwei bringt eine gekürzte Fassung von Conrad Ferdinand Meyers bekannter und auch verfilmter Novelle „Gustav Adolfs Page“ mit verteilten Rollen zu Gehör.

 

Beginn: 19.30 Uhr

Eintritt: 13€

 

Karten zu dieser Veranstaltung gibt es im Kundencenter der NORDSEE-ZEITUNG im Columbus Center oder unter www.nordsee-zeitung.de/ticketshop